
Auch die kunstfreunde089 reagieren auf die Wirtschaftskrise:
Sonntag ist 1EUR Sparnachmittag in der Pinakothek. Alle Infos und Anmeldung hier
Monthly Archive for Januar, 2009
Die Galerie Thomas wird - anknüpfend an die große Ausstellung der Nudes und Stilleben im Jahre 2006 - ab Donnerstag, den 22. Januar 2009 eine umfassende Ausstellung der Landschaften Tom Wesselmanns präsentieren.
Tom Wesselmanns “steelcuts” belegen nicht nur die Wiederbelebung der amerikanischen Tradition der Landschaftsdarstellung, sondern nehmen auch durch das moderne Material und die innovative Kombination von Zeichnung-Gemälde-Skulptur eine Sonderstellung in der Kunst ein.
Nach Absprache mit der Galerie Thomas dürfen auch wir an der Eröffnung dieser grandiosen Ausstellung teilnehmen- Eröffnung der Ausstellung in der Maximilianstrasse 25 ist am Donnerstag, den 22. Januar 2009 ab 19 Uhr!
Das Buch von Christian Saehrendt und Steen T. Kittl ist einfach interessant und äußerst unterhaltsam geschrieben. Im Wesentlichen handelt es von zwei Themenkomplexen.
Zum Einen gibt es einen Überblick über die aktuelle Lage der modernen Kunst und zeigt anhand einiger bedeutender Vertreter unterschiedliche Ansätze von Kunst auf. In einer sehr angenehmen und einsteigertauglichen Herangehensweise gehen die Autoren der Frage auf den Grund, warum es so schwer ist moderne Kunst zu verstehen und Kunst von “Müll” zu unterscheiden. In einer von interessanten Eckdaten und Vorfällen gespickten Wanderung durch die jüngere Kunstgeschichte wird diese Frage Stück für Stück beantwortet.
Zum Zweiten beschäftigt sich das Buch mit dem Kunstbetrieb, mit dem Zusammenspiel von Künstlern, Galleristen, Kuratoren, Sammlern, Kritikern und dem einfachen Kunstinteressierten. Die Autoren vermögen es, dem Leser die Scheu vor dem Kunstbetrieb zu nehmen. Der Leser wird ermuntert, sich in den Kunstbetrieb zu stürzen und den Kunstkritiker und Galleristen mit den eigenen Waffen zu schlagen: Mit der Waffe des hochgestochenen Wortes. Auf unterhaltsame Weise gibt das Buch Ratschläge zum Gespräch bei der Vernissage (”Die Inszenierung der Ausstellung gefällt mir. Sie ermöglicht eine Korrespondenz zwischen den Arbeiten”). Mit weiteren amüsanten Textbeispielen wird dann auch das Wort des Kritikers entlarvt(”Sehgewohnheiten hinterfragen…”, “Kritischer Diskurs”, “Prozessuales Werk”, “Tatarenlegende”).
Insgesamt war das Buch ein sehr kurzweiliges Leseerlebnis, das einen tollen Einstieg in den Kunstbetrieb gibt und alle Berührungsängste nimmt.

Ab sofort ist die Anmeldung für den dritten Termin der kunstfreunde089 freigeschaltet. Wir besuchen die Galerie Andreas Binder mit der Ausstellung des japanischen Fotokünstlers Izima Kaoru.
Letzte Kommentare